Vom 20. bis 23. Januar fand die internationale Messe für das B2B-Interior-Design imm cologne in den Kölner Messehallen statt. 339 Aussteller aus 28 Ländern präsentierten Wohnmöbel vom Preiseinstiegs- bis zum mittleren Segment. Die Besucherzahlen lassen aufhorchen.

Der Veranstalter der imm cologne, die Koelnmesse GmbH, zeigte sich mit der Veranstaltung, die in diesem Jahr auf vier Hallen geschrumpft war, sehr zufrieden. In den sozialen Medien zeichneten Messebesucher allerdings ein anderes Bild der B2B-Messe für den Interior-Bereich.
Hohe Besucherqualität statt -quantität?
Der Veranstalter zählte an allen vier Messetagen circa 10.000 Fachbesucher. 2025 setzte die Messe aus. Im Jahr 2024 waren es 42.000, auf der Special-Spring-Edition nach der Coronapandemie im Jahr 2023 fanden immerhin 30.000 Interessierte den Weg nach Köln. 2020 waren es noch 120.451 Fachbesucher. Auch bei den Ausstellerzahlen lässt sich eine deutliche Tendenz erkennen. In diesem Jahr waren 339 Aussteller in Köln dabei (2024: 750, 2023: 718 und 2020 über 1.230). Der Auslandsanteil betrug hier 97 Prozent. Zum Vergleich: Die internationale Leitmesse für das Interior-Design, der Salone del Mobile Milano in Mailand, lockte im April 2025 über 302.540 Fachbesucher (2024: 361.417) und mehr als 2.100 Aussteller in die italienische Metropole.
Internationalität als Marktrealität?
Die imm cologne 2026 setzte laut eigener Aussagen bei der aktuellen Marktrealität an: Veränderte Lieferbeziehungen, neu justierte Sourcing-Strategien und der wachsende Stellenwert internationaler Beschaffungsmärkte prägen die Branche, so die Koelnmesse. „Die imm cologne 2026 hat gezeigt, wie wichtig es ist, Messeformate an die Marktgegebenheiten anzupassen. Wir sind dankbar für das Vertrauen der Aussteller und Besuchenden“, so Bernd Sanden, Director der imm cologne. „Es bestärkt uns darin, das Profil für 2027 weiterzuentwickeln.“
Die nächste imm cologne soll vom 19. bis 22. Januar 2027 in Köln stattfinden.

