Koelnmesse übernimmt ab 2027 die Design Post

Die Design Post Köln hat sich strukturell neu aufgestellt: Zum Jahresende 2026 wird das bisherige Showroom-Konzept eingestellt. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt die Koelnmesse den Betrieb des Standorts.

Der Außenbereich der Design Post. Ab 2027 übernimmt die Koelnmesse das Showroom- und Event-Center. Abbildung: Koelnmesse GmbH
Der Außenbereich der Design Post. Ab 2027 übernimmt die Koelnmesse das Showroom- und Event-Center. Abbildung: Koelnmesse GmbH

Die Koelnmesse wird laut eigener Angaben die Design Post in ihre bestehende Messe- und Eventarchitektur integrieren. Für Interior-Design-Formate bleibt die denkmalgeschützte Örtlichkeit weiterhin offen. „Wir freuen uns, die Design Post in unser Portfolio aufzunehmen und damit einen weiteren, für Messe- und Kongressgäste sowie Gastveranstalter hervorragend erreichbaren Veranstaltungsort anbieten zu können“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Die mehr als 3.000 m2 große Location mit Außenbereich steht Bürgern der Stadt ebenso wie Unternehmen für gesellschaftliche Veranstaltungen, Pop-up-Ausstellungen und Events offen. Zudem sollen dort kleine Verbrauchermessen stattfinden.

Plattform für Inspiration und Networking

Seit ihrer Gründung hat sich die Design Post als Treffpunkt für nationale und internationale Marken sowie als Plattform für Inspiration, Networking und Veranstaltungen etabliert. Dieses Fundament bildet die Basis für die  Einbindung in die Strukturen der Koelnmesse. Die Übernahme erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen in der Branche, teilte die Koelnmesse mit.

Ergänzung zu den Messehallen

Bereits zuvor haben Koelnmesse und Design Post im Rahmen eines Kooperationsvertrags zusammengearbeitet. Dieser umfasste die Nutzung der Räumlichkeiten der Design Post durch die Koelnmesse als Location für Messen, Veranstaltungen und Abendevents. Ab Januar 2027 wird die Design Post von der Koelnmesse als Eventlocation genutzt und ergänzt damit das Location-Portfolio der Messegesellschaft. Für Betrieb und Vermarktung ist künftig die Koelncongress GmbH verantwortlich.