Das Beratungs- und Planungsunternehmen HCD Human Centered Design ist mit dem CCV Quality Award 2026 ausgezeichnet worden. Der Preis wurde am 25. Juni in Berlin vom Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) auf der Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Verbands verliehen.

Hohe Kommunikationsdichte, permanente Veränderung, technologische Dynamik, Führung im Open Space, Teamarbeit, Wissensaustausch, Konzentration und emotionale Belastung trafen hier früher und stärker aufeinander als in vielen klassischen Bürostrukturen. Für diese Anforderungen entwickelt HCD seit den 1990er-Jahren Arbeitswelten. In seiner Laudatio sagte Andreas Bopp, Vorstand des CCV: „Als Sandra und Michael 1997 HCD gründeten, sprach kaum jemand über Employee Experience, New Work oder Human Centered Design. Damals ging es oft um Quadratmeter, Auslastung und Kosten. Sandra und Michael dagegen sprachen über Menschen. Über Arbeitsorte, an denen Leistung möglich wird. Über Räume, die Kommunikation fördern. Über Umgebungen, die Gesundheit, Konzentration und Zusammenarbeit unterstützen.“
Kundendialog als Vorbote moderner Arbeitswelten
„Viele Themen, die heute unter New Work, Employee Experience oder hybrider Zusammenarbeit diskutiert werden, waren im Kundendialog schon sehr früh konkrete Praxis“, sagt Michael Stüve, Geschäftsführer von HCD. „Diese Teams mussten immer schon kommunizieren, konzentriert arbeiten, Wissen teilen, mit Technologie umgehen und sich schnell auf neue Anforderungen einstellen. Genau dafür haben wir Arbeitswelten entwickelt – offen, leistungsfähig und ganz nah am Menschen.“
Arbeitsorte sind ein strategisches Instrument
Für die New-Work- und Bürobranche ist die Auszeichnung auch deshalb bemerkenswert, weil sie den Blick auf einen Bereich lenkt, der in der Debatte um moderne Arbeit häufig unterschätzt wird, so HCD. Kundendialog war nie nur Service. Er war immer auch eine hochverdichtete Arbeitsform, in der sich viele Zukunftsfragen früh zeigen: Wie wird Zusammenarbeit organisiert? Wie bleibt Kommunikation leistungsfähig? Wie entsteht Konzentration im Open Space? Wie unterstützt Raum Führung, Gesundheit und Identifikation? Wie lässt sich Technologie integrieren, ohne den Menschen aus dem Zentrum zu verlieren?
„Open Space funktioniert, wenn er richtig geplant ist“, so Michael Stüve. „Für uns war Offenheit nie Selbstzweck. Eine gute Arbeitswelt muss Kommunikation, Konzentration und Zusammenarbeit gleichzeitig können. Dann entsteht ein Ort, der nicht nur effizient ist, sondern den Menschen stärkt und die Marke des Unternehmens sichtbar macht.“

