Flokk übernimmt kanadischen Büromöbelhersteller Ergocentric

Der Büromöbelkonzern Flokk hat den kanadischen Hersteller Ergocentric übernommen. Damit hat Flokk sein Portfolio um einen Spezialisten für ergonomische Arbeitsstühle mit landesweitem Vertriebsnetz und eigener Produktionsstätte in Toronto ausgebaut und seine Präsenz in Nordamerika gestärkt.

Terry Cassaday, Gründer und CEO Ergocentric (links), Jonas Allers Wismer, Senior Vice President M&A Flokk Group (rechts). Abbildung: Flokk
Terry Cassaday, Gründer und CEO Ergocentric (links), Jonas Allers Wismer, Senior Vice President M&A Flokk Group (rechts). Abbildung: Flokk

Ergocentric wurde 1990 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Kanada, wo Flokk seit der Übernahme von Spec Furniture Anfang dieses Jahres bereits vertreten ist. Ergocentric erzielt einen Jahresumsatz von rund 80 Millionen kanadischen Dollar, beschäftigt etwa 220 Mitarbeitende und ist auf ergonomische Sitzlösungen im mittleren bis gehobenen Marktsegment spezialisiert. Das Unternehmen wird als eigenständige Marke innerhalb des Flokk-Portfolios weitergeführt. Managementteam, Produktionsstätte sowie Vertriebs- und Distributionsorganisation bleiben bestehen.

Expansion in Nordamerika schreitet voran

„Mit der Aufnahme von Ergocentric in die Flokk-Gruppe stärken wir unsere Präsenz in Kanada erheblich und bauen zugleich unsere Position im wachsenden Segment ergonomischer Arbeitsstühle aus. Die starke Marktposition und das Vertriebsnetz von Ergocentric ergänzen unsere bestehenden Marken in Nordamerika um zusätzliche Kompetenzen“, sagt Jonas Allers Wismer, Senior Vice President M&A Flokk Group.

Nordamerika ist mittlerweile der größte Markt von Flokk. Grundlage dafür ist ein wachsendes Portfolio regionaler Marken, zu denen 9to5 Seating, Stylex, Via Seating, Spec Furniture und Ergocentric gehören. Die Übernahme von Ergocentric ist die zweite Akquisition von Flokk in Kanada in diesem Jahr. Der kanadische Markt für Sitzmöbel ist in seiner Größe mit dem deutschen Markt vergleichbar und bietet Wachstumsperspektiven sowie enge wirtschaftliche Verbindungen zu den US-Märkten, so das Unternehmen.