Der Herforder Büromöbelhersteller Febrü hat Bilanz für sein Geschäftsjahr 2025 gezogen. Mit einem Umsatz von 41 Millionen Euro hat das Unternehmen einen insgesamt moderaten Rückgang von vier Prozent verzeichnet.

Trotz der anspruchsvollen Marktsituation setzte Febrü auf Zukunftssicherung. Investitionen in Personal und Produktion standen im Fokus, so das Unternehmen. Es wurden unter anderem eine neue Schrankmontagelinie in Betrieb genommen, eine Tischplattenbohrmaschine integriert sowie ein Schweißroboter im Metallbereich installiert. Parallel dazu erreichte das Unternehmen für einen Großteil seiner Tisch- und Stauraumlösungen die angestrebte FEMB-Level-3-Zertifizierung.
Investitionen in die eigene Leistungsfähigkeit
„Das Jahr 2025 hat uns gefordert, aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, konsequent in die eigene Leistungsfähigkeit zu investieren. Mit unseren Maßnahmen stärken wir gezielt unsere Wettbewerbsposition und schaffen die Grundlage für nachhaltiges Wachstum“, so Geschäftsführer Bernd Kroeger. Mit 250 Mitarbeitenden entwickelt und produziert Febrü am Standort Herford ganzheitliche Arbeitswelten.
Aussicht
Im Jahr 2026 plant Febrü, den Vertrieb zu stärken. Der Fokus liegt auf dem deutschen Markt, gleichzeitig sollen die Vertriebsaktivitäten im angrenzenden Ausland intensiviert werden. Dafür wurde das Sales-Team personell verstärkt. Auch in der Produktion sind weitere Investitionen vorgesehen. Im Bereich der Holzfertigung plant das Unternehmen zusätzliche Maßnahmen, unter anderem in der Kantenbearbeitung. Parallel dazu werden die Marketingaktivitäten verstärkt – auf allen Ebenen, so das Unternehmen.

