Der Büromöbelhersteller Febrü hat bis Ende August 2026 einen Umsatz von rund 28 Millionen Euro erzielt. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit bewegt sich das ostwestfälische Unternehmen wieder auf dem Niveau des Jahres 2023.

„Febrü ist wirtschaftlich auf einem guten Kurs. Für unsere Fachhandelspartner, unsere Kunden als auch für unser Mitarbeitenden ist das ein wichtiges Signal“, sagt Geschäftsführer Bernd Krüger. „Durch die Investitionen in Fertigung, Digitalisierung und Logistik werden wir noch präziser und flexibler. Die Flächenerweiterung am Standort Herford war zudem ein wichtiger Schritt, um die Produktentwicklung zu stärken.“
Febrü investiert in Fertigung
Das bisherige Investitionsvolumen in 2026 liegt bei 2,2 Millionen Euro. Die Maßnahmen betreffen unter anderem die Tischplattenbearbeitung, die Schrankfertigung und die Laserbekantung. Hinzu kommt ein neuer halbautomatischer Schweißroboter. Zusammen verbessern die Anlagen die Fertigungsqualität, erweitern die Kapazitäten und ermöglichen flexiblere Abläufe, so das Unternehmen. Auch in der Logistik hat Febrü nachgerüstet: Ein Großteil der Auflieger verfügt inzwischen über eine Hebebühne. Das erleichtert Anlieferungen bei unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort.
Erweiterung des Portfolios und der Fläche
Zudem hat der ostwestfälische Büromöbelhersteller 2026 sein Portfolio um zertifizierte Brandschutzmöbel erweitert. Protect-F erfüllt die höchste Klassifizierung nach DIN 66084 P-a und eignet sich für Bereiche mit erhöhten Brandschutzanforderungen, etwa in Krankenhäusern, Schulen und Verwaltungsgebäuden. Um das Thema fundiert zu begleiten, hat Febrü in Know-how investiert und ein spezialisiertes Team aufgebaut. Dieses steht den Fachhandelspartnern zusätzlich zu den Gebietsverkaufsleitern beratend zur Seite.
Am Standort Herford hat Febrü seine Fläche in diesem Jahr um rund 1.000 m2 erweitert. Während etwa die Hälfte für Verwaltung und Büros genutzt wird, stehen die weiteren 500 m2 flexibel zur Verfügung, unter anderem für die Produktentwicklung.

