Drucken mit der Cloud: UTAX Cloud Print and Scan erhält neue Funktionen

Die Fachhandelsmarke UTAX hat ihre cloudbasierte Follow2Print-Lösung „UTAX Cloud Print and Scan“ (UCPS) weiterentwickelt. Zu den Neuerungen zählen unter anderem die Unterstützung von Terminal-Server- und Citrix-Umgebungen sowie ein vereinfachter, standardisierter Rollout auf viele Arbeitsplätze.

UTAX Cloud Print and Scan ermöglicht sicheres Drucken und Scannen über die Cloud. Abbildung: UTAX
UTAX Cloud Print and Scan ermöglicht sicheres Drucken und Scannen über die Cloud. Abbildung: UTAX

Zudem besteht mit der UCPS-Lösung die Möglichkeit, die Anwendung über mehrere Netzwerke oder Standorte hinweg getrennt zu verwalten. Auf diese Weise können größere Unternehmen mit hybriden IT-Strukturen die Lösung leichter implementieren. UTAX reagiert damit auf Kundenfeedback aus zurückliegenden Projekten. Die aktualisierte Version von UCPS ist ab sofort über den Fachhandel verfügbar.

„UTAX Cloud Print and Scan hat sich seit dem Marktstart 2022 zu einem Kernprodukt in unserem Cloud-Portfolio entwickelt. Allein im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir den Umsatz mit dieser Lösung mehr als verdoppeln. Große Unternehmen setzen aus Gründen der Effizienz, Sicherheit und Compliance oft auf zentrale IT-Umgebungen, erlauben aber eine dezentrale Umsetzung für spezifische Geschäftsanforderungen. Als moderne Cloud-Lösung unterstützt UCPS diese hybriden IT-Strukturen, indem sie eine dezentrale Nutzung der Anwendung ermöglicht, während die zentrale Steuerung der IT-Infrastruktur beibehalten wird. Dank der neuen Funktionen eignet sich Cloud Print and Scan damit auch für größere Unternehmen. Das bietet unserem Fachhandel einen weiteren Baustein für ein kundenorientiertes Wachstum“, sagt Florian Ehlers, Produktmanager bei UTAX.

Sicheres Drucken und Scannen über die Cloud

UTAX Cloud Print and Scan ist eine sichere cloudbasierte Lösung für ortsunabhängiges Drucken und Scannen. Ein wesentlicher Vorteil der Lösung ist ihr hoher Sicherheitsstandard: Aufträge werden zentral in der Cloud verwaltet und verschlüsselt verarbeitet. Dank der Follow2Print-Funktion wird erst ausgedruckt, wenn sich der Nutzer direkt am Multifunktionssystem (MFP) mit Karte, Benutzername und Passwort oder PIN authentifiziert hat. So geraten Ausdrucke nicht in falsche Hände. Nicht abgeholte Druckaufträge können automatisch gelöscht werden, wodurch der Papierverbrauch verringert wird. Darüber hinaus ist die Lösung intuitiv bedienbar und erfüllt die Vorgaben der EU-weiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Florian Ehlers ist Produktmanager bei UTAX. Abbildung: UTAX
Florian Ehlers ist Produktmanager bei UTAX. Abbildung: UTAX

Neue Funktionen erweitern die Einsatzszenarien

Cloud Print and Scan ist ab sofort mit Terminal-Server- und Citrix-Umgebungen kompatibel. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden auf diesem Weg Zugriff auf ihre virtuellen Arbeitsplätze und Anwendungen ermöglichen, können die Lösung erstmals nutzen. Der Vorteil: Wenn mehrere Mitarbeitende remote auf einen Server zugreifen, muss künftig nur ein einziger UCPS-Desktop-Client dort installiert werden. Der Client kann dann von allen Anwendern gemeinsam genutzt werden. Das System erkennt den jeweiligen User automatisch, sodass ein Ausdrucken nach dem Follow2Print-Prinzip möglich ist.

Darüber hinaus wurde der Rolloutprozess vereinfacht. Der Desktop-Client kann fortan per MSI-Paket mit vordefinierten Einstellungen bereitgestellt werden. Durch die Vorabkonfigurationen wird die Installation erleichtert und standardisiert. Insbesondere bei größeren Rollouts lässt sich die Anwendung auf diese Weise schnell, einheitlich und effektiv auf viele Arbeitsplätze verteilen. Eine weitere Neuerung ist die Mandantenfähigkeit. Damit ist es möglich, mehrere voneinander getrennte Nutzungsumgebungen anzulegen. So kann zum Beispiel jeder Standort seine eigene Instanz erhalten und die jeweiligen Benutzerkonten, Geräte und Dokumente der einzelnen Mandanten bleiben dabei sauber voneinander getrennt.

„UTAX Cloud Print and Scan“ verwaltet Druck- und Scanaufträge in der Cloud. Abbildung: UTAX
„UTAX Cloud Print and Scan“ verwaltet Druck- und Scanaufträge in der Cloud. Abbildung: UTAX

User, die auf die cloudbasierte Benutzerverwaltung Microsoft Entra ID setzen, können UCPS nun im Terminal-Server-Modus verwenden. Zudem wird ein Hybridbetrieb von UCPS- und Entra-ID-Nutzern unterstützt. Auch die Synchronisierung mit Microsoft Entra ID wurde verbessert, sodass beispielsweise gelöschte oder blockierte Entra-ID-Anwender automatisch entfernt werden. Über die neue Möglichkeit, einen Gastzugang anzulegen, können sich Nutzer selbst registrieren und direkt als Gast anmelden. Gäste erhalten Zugriff auf die gleichen Funktionen wie reguläre Anwender. Das neue Feature eignet sich besonders für externe Besucher oder temporäre Nutzer, die ohne großen Aufwand sicher drucken und scannen möchten.

Beispiele für den Einsatz

Die neuen Funktionen erleichtern den Einsatz von UCPS in sowohl verteilten als auch zentral verwalteten Organisationen. In einem Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitenden zählt vor allem, dass sich die Software für Druck- und Scanaufgaben zentral verteilen, sicher verwalten und mit virtuellen Arbeitsplätzen verbinden lässt. In all diesen Fällen gelten die gleichen Anforderungen: Die IT steuert zentral, während einzelne Einheiten organisatorisch getrennt bleiben.

Die Neuerungen von UCPS sind aus Projekten und Rückmeldungen von Kundenseite entstanden – insbesondere aus dem deutschen Markt. Besonders häufig wurde die Unterstützung von Terminal-Server- und Citrix-Umgebungen nachgefragt. „Wir entwickeln Cloud Print and Scan gemeinsam mit dem Fachhandel und seinen mittelständischen Kunden weiter. Anforderungen aus konkreten Projekten nehmen wir auf und setzen sie zeitnah um. Zunächst überprüfen wir neue Funktionen in einer separaten Testumgebung. Fällt der Test positiv aus, stellen wir die Neuerung für die Kunden ohne Mehraufwand automatisch zur Verfügung. So ist aus der Cloud-Anwendung ein gefragtes Produkt gewachsen, das unsere Partner heute in anspruchsvolle IT-Strukturen integrieren“, betont Ehlers.