Im Außer-Haus-Geschäft gewinnt Self-Service zunehmend an Bedeutung. Dabei spielt die Kaffeezubereitung eine wichtige Rolle. Mit seinem One-Stop-Shop-Konzept bietet SEB Professional Beverage (unter anderem WMF und Schaerer) die passende Vending-Infrastruktur dazu an.

Der Kaffeekonsum an deutschen Automaten boomt. Laut Branchenverband BDV legte der Umsatz des deutschen Vending-Marktes zuletzt um 18,7 Prozent zu. Auf Heißgetränke – allen voran Kaffee – entfallen 75 Prozent der täglichen Verkäufe. Self-Service am Kaffeeautomaten gehört in Deutschland zum festen Alltag, egal ob an der Tankstelle, im Micro-Market oder im Büro, so SEB. Verstärkt wird diese Entwicklung durch den Personalmangel in der Hospitality-Branche. Axel Fähnle, Head of Marketing bei SEB Professional Beverage Germany, erklärt: „Um dem Mangel an Fachkräften von der Hotellerie bis zur Gemeinschaftsverpflegung entgegenzuwirken, sind ganzheitliche und zugängliche Versorgungskonzepte gefragt, die auf Prozesssicherheit und Automatisierung setzen. SEB Professional Beverage liefert dafür die passende Plattform.“
Vending-Kompetenz aus einer Hand
Die Spezialitätenvollautomaten von WMF und Schaerer bilden die technische Basis der Self-Service-Angebote. Über die Plattformen WMF CoffeeConnect und Schaerer Coffee Link werden die Kaffeemaschinen zu digitalen Touchpoints, mit denen Betreiber eine Getränkevielfalt anbieten sowie Kundenbindung, Cross-Selling und datenbasierte Services umsetzen können. Maschinen-, Verkaufs- und Servicedaten werden dabei in einer Cloud zusammengeführt und in Dashboards dargestellt.
Benutzerfreundlichkeit zahlt sich aus
Für Betreiber und Endkunden steht im Vending-Alltag das Nutzererlebnis im Vordergrund. Eine moderne Display-Bedienung führt Schritt für Schritt durch den Bestellprozess. Dazu kommen inklusive Konzepte wie „Barrier-free“ von WMF oder die „Easy Access“-Funktion der Schaerer Coffee Soul. Ebenso reibungslos wie die Bedienung läuft auch der Bezahlvorgang ab. Die Vollautomaten von WMF und Schaerer unterstützen NFC-Zahlungen per Karte und Smartphone, Mobile Wallets sowie QR-Code-basierte Lösungen. „Im Mittelpunkt unseres Kaffeemaschinengeschäfts steht der Mensch. Als ganzheitlicher Lösungsanbieter setzen wir deshalb auf innovative SB-Lösungen mit anwenderfreundlichen, barrierefreien Bedienkonzepten und reibungslosen Bezahlprozessen. Inklusion bedeutet für uns, Kaffeegenuss für jeden möglich zu machen“, so Fähnle.
Kaffeemaschine als zentraler Self-Service-Hub
Gemeinsam mit Partnerunternehmen wurden Systeme entwickelt, die die Maschinen von WMF in Vending-Konzepte einbinden. Ausgestattet mit dem iovent Integration Kit (und einer Interface-Lösung des Unternehmens iovent) werden Vollautomaten wie die WMF 1500 S+ und WMF 5000 S+ zu digitalen Hubs. Damit lassen sich auch angebundene Kühlschränke oder weitere Automatenmodule direkt von der Kaffeemaschine aus steuern. Ein weiteres Konzept integriert die WMF-Vollautomaten in die Selbstbedienungsumgebungen von Stüwer Vending Solutions. Diese Kombination macht die Kaffeemaschinen zu schlüsselfertigen Vending-Stationen, an denen Snacks oder kalte Getränke ausgewählt, bezahlt und entnommen werden können.
Vom Maschinenhersteller zum Systempartner
So entwickelt sich SEB Professional Beverage über das klassische Kaffeemaschinengeschäft hinaus zum Systempartner für Self-Service-Konzepte. Technik, Digitalisierung, Service und Partnernetzwerk kommen aus einer Hand. Betreiber profitieren von weniger Schnittstellen, hoher Verlässlichkeit und einem wachsenden Umsatzpotenzial durch Zusatzangebote rund um den Kaffee. „Mit unseren Self-Service-Lösungen machen wir die Kaffeemaschine zum digitalen Herzstück jedes Selbstbedienungskonzepts. Vom ersten Kaffee am Morgen bis zum Snack aus dem integrierten Kühlschrank läuft alles über eine einzige, zugängliche Plattform“, so Axel Fähnle.

