OKA gelingt Sanierung

Im Rahmen eines Asset-Deals ist die Sanierung von OKA Büromöbel gelungen. Der zum 1. Juni vom Amtsgericht Dresden bestellte Insolvenzverwalter Nicolas Rebel (White & Case Counsel) teilte mit, dass die Produktion unter neuer Firmierung am 1. Juli gestartet ist.

Zum 1. Juli startete bei OKA die Produktion, nachdem die drohende Insolvenz abgewendet werden konnte. Abbildung: OKA
Zum 1. Juli startete bei OKA die Produktion, nachdem die drohende Insolvenz abgewendet werden konnte. Abbildung: OKA

Im Rahmen eines Investorenprozesses wurde bereits im April mit der Investorensuche begonnen. Letztlich konnte aus dem Kundenumfeld ein Erwerberduo gewonnen werden, welches unter neuer Firmierung die bekannten Büromöbel produzieren werde, so der Insolvenzverwalter. Die OKA Neue Büromöbel i. Gr. hat den Geschäftsbetrieb der OKA Büromöbel GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 1. Juli vollständig übernommen. Das Unternehmen war in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, nachdem der Aufbau eines Werkes in Polen erhebliche Liquidität gebunden hatte.

Motiviertes Team für den Neustart

Der Geschäftsführer der OKA Neue Büromöbel GmbH i. Gr., Peter Manthey, sagt: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit einem hochmotivierten Team und einen Neustart mit den bestehenden und treuen Kunden.“ Der Geschäftsführer blickt optimistisch in die Zukunft. Durch Kunden und Händler wurden inzwischen Aufträge angekündigt, welche die Produktion im viertes Quartal auslasten werden, sodass die Mitarbeiterstärke im Verlauf des Jahres voraussichtlich auf 130 Mitarbeitende erhöht werden kann.