Assmann unterstützt Forschungsprojekt Circular.Office

Nachhaltigkeit ist für die Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG mehr als ein verantwortungsvoller Materialeinsatz. Mit dem Forschungsprojekt Circular.Office ist das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Transformation gegangen.

Die Teilnehmer des Innovationsaustauschs im Circular Office Lab. Abbildung: Assmann
Die Teilnehmer des Innovationsaustauschs im Circular Office Lab. Abbildung: Assmann

Gemeinsam mit langjährigen Partnern wie Götessons Design und Object Carpet sowie dem Initiator, der Denkschmiede für nachhaltige Transformation „Neue Effizienz“, dem Wuppertal Institut und dem Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie arbeitet Assmann seit dem vergangenen Jahr intensiv daran, die Prinzipien der Circular-Economy in der Büromöbel- und Interior-Branche voranzutreiben.

Innovationsaustausch im Circular Office Lab

Alle zwei Wochen kommt das Projektteam online oder in Präsenztreffen bei den beteiligten Partnern oder im Circular Office Lab in den Wuppertaler Wiesenwerken zusammen. Ziel des Projekts ist es, Trends und Veränderungen in der Bürogestaltung aufzugreifen und zirkuläre Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen von New Work als auch den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gerecht werden. Das Circular Office Lab ist Ausstellungs- und Experimentierraum, in dem zirkuläre Bürogestaltung in der Praxis getestet wird. Hier führt unter anderem eine Syneo-Silence-Box ein zweites Leben, nachdem sie ursprünglich als Prototyp genutzt wurde und nach mehreren Produkt- und Montageschulungen ausgemustert werden sollte. „Unser Antrieb ist es, eine nachhaltige, innovative und zirkuläre Arbeitswelt zu schaffen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch zukunftsfähig ist“, beschreibt Projektmanager Niklas Wirtgen.

Material- und Ressourcenverbrauch weiter reduzieren

Ein Ansatz bei Assmann ist es, den Material- und Ressourcenverbrauch weiter zu reduzieren, indem schon bei der Produktion die Wiederverwendung von Rohstoffen und Möbeln sowie ihr späteres Recycling stärker mitgedacht werden. „Durch die Ausrichtung auf Kreislaufwirtschaft stellt sich die zentrale Frage: Was muss mit neuen Rohstoffen produziert werden und wo können recyceltes Material oder gebrauchte Produkte eingesetzt werden, ohne Kompromisse bei der Qualität?“, so Dr. Julia Koch, die überzeugt ist, dass die Ergebnisse des Forschungsprojektes einen wertvollen Beitrag zum Wandel in der Büromöbelbranche leisten und diesen nachhaltig beschleunigen können. Darüber hinaus soll Circular.Office als ein Leuchtturm fungieren und weitere Branchen und Regionen zu einer nachhaltigeren Denkweise anregen.

Gefördert wird das auf drei Jahre ausgerichtete Forschungsprojekt durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Kommission sowie durch finanzielle Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen.